Je nachdem, wie groß das Netzwerk ist und über welche Netzwerkverbindungen die Clients und
Subnetze verfügen, sollte man das Updateverhalten anpassen.
Für ein kleines Netzwerk mit nur einem Standort ist ein einzelner WSUS-Server ausreichend.
Clients in einem seperaten Subnetz mit leistungsschwacher Anbindung an das Netzwerk kann
man auch so konfigurieren, dass sie mithilfe von Windows Updates über das Internet eigenständig
Updates herunterladen und installieren.
Für größere Standorte sollte man eine Architektur von Upstream- und Downstream WSUS-Servern
planen und aufsetzen. Damit lassen sich Computer- und Benutzergruppen definieren, die
Updatehäufigkeit festlegen u.v.m.
Zentrale Punkte, die dabei berücksichtigt werden müssen, sind:
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Updatequelle: WSUS kann Updates entweder direkt von Microsoft Update oder über einen
anderen WSUS-Server abrufen. Letztendlich zählt der Netzwerktraffic als Kriterium, wenn es in
einem Netzwerk zwei WSUS-Server gibt, kann der eine als Upstreamquelle dienen und der
andere als Downstreampunkt. In einer verteilten Architektur mit drei Standorten, die jeweils
über einen eigenen WSUS-Server verfügen, sollten die Update jeweils autonom über die
Standorte direkt über das Internet erfolgen.
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Repliktation von Genehmigungen und Konfiguration: Es ist möglich Downstreamserver als
exakte Kopie des Updateservers einzurichten. Damit erhält der Downstreamserver auch alle
Informationen über Genehmigungen, Berechtigungen, Computergruppen u.a..
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Updatespeicherung: Es ist möglich Updates lokal zu speichern, damit Clients Updates über
das interne Netz abrufen können.
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Datenbank: In der Standardeinstellung speichert WSUS die Liste der Updates in einer lokalen
Datenbank
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Websiteauswahl: WSUS funktioniert nur in Verbindung mit einem IIS. Cleints rufen Updates
über http oder https ab. Es ist möglich die Standardwebseite des IIS hierfür zu verwenden.
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Sprachen: Es ist möglich die Updates nur in Hinsicht auf die benötigten Sprachen
durchzuführen und somit Traffic und Speicherplatz zu reduzieren.